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Sexualität ist mehr als Funktion – sie erzählt von Sehnsucht, Nähe und davon, wie wir uns selbst begegnen.
Über Sexualität zu sprechen fällt vielen Menschen schwer. Dabei berührt kaum ein Thema so tief, was uns als Menschen ausmacht: unser Selbstbild, unsere Beziehungen, unsere Verletzlichkeit und unsere Sehnsucht nach Verbindung.
Vielleicht erleben Sie gerade, dass etwas, das einmal selbstverständlich war, nicht mehr funktioniert. Oder Sie spüren eine wachsende Distanz zwischen sich und Ihrem Partner – körperlich wie emotional. Vielleicht tragen Sie Fragen mit sich, für die es bisher keinen Raum gab.
Was auch immer Sie hierherführt: In der Sexualtherapie finden Sie einen geschützten Ort, an dem alles sein darf – ohne Bewertung, ohne Druck und mit dem Vertrauen, dass Veränderung möglich ist.

Sexuelle Schwierigkeiten sind fast immer Ausdruck tieferliegender Themen. Hinter Lustlosigkeit kann Erschöpfung stehen, hinter Schmerzen eine Geschichte, die gehört werden will, und hinter dem Schweigen über Intimität oft die Angst, nicht zu genügen.

Jeder Mensch verbindet mit Sexualität seine eigene Geschichte – geprägt durch Erfahrungen, Erwartungen und Bedeutungen, die sich im Laufe des Lebens verändern. Was einmal stimmig war, muss es heute nicht mehr sein.
Gesellschaftliche Vorstellungen davon, wie Sexualität zu sein hat – spontan, leidenschaftlich, immer verfügbar – erzeugen einen Druck, der wenig mit der Realität zu tun hat. In meiner Arbeit möchte ich Ihnen helfen, sich von diesen Bildern zu lösen und stattdessen Ihre ganz eigene sexuelle Identität zu erkunden.
Denn gute Sexualität beginnt nicht mit Technik, sondern mit dem Mut, sich selbst und dem anderen ehrlich zu begegnen.
Hier sind einige Bereiche, in denen ich Sie begleiten kann.
Wenn sexuelles Verlangen nachlässt oder zwischen Partnern sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.
Körperliche Beschwerden wie Vaginismus, Dyspareunie oder andere Formen von Schmerz im sexuellen Erleben.
Schwierigkeiten mit Erregung, Erektion, Orgasmus oder Ejakulation – ohne Druck, mit Verständnis.
Veränderungen durch Schwangerschaft, Elternschaft oder Wechseljahre – oder die Suche nach neuer Intimität nach einer Affäre.
Wenn sich das Verhältnis zum eigenen Körper auf das sexuelle Erleben und die Intimität auswirkt.
Phantasien und Vorlieben einordnen, mit dem Partner teilen oder neue Wege der Lust gemeinsam erkunden – offen und ohne Scham.
Sexualtherapie ist Gesprächstherapie. Im Zentrum steht der Dialog – über das, was Sie bewegt, was Sie sich wünschen und was Sie bisher vielleicht nicht in Worte fassen konnten.
Je nach Anliegen ergänze ich unsere Gespräche durch gezielte Übungen und Experimente für zu Hause – etwa zur Körperwahrnehmung, zur achtsamen Berührung oder zur Kommunikation über Wünsche und Fantasien. So wird aus dem Besprechen ein Erleben.
Wichtig zu wissen: In meiner Praxis finden keine körperlichen Berührungen oder sexuellen Handlungen statt.

Intimität beginnt dort, wo wir aufhören zu funktionieren – und anfangen, uns zu zeigen.— Yağmur Eryılmaz
Für Einzelpersonen und Paare. Die Sitzungen finden im persönlichen Kontakt oder online per Video-Call statt.

Es braucht Mut, über das Intimste zu sprechen. Genau dafür bin ich da – einfühlsam, diskret und ohne Bewertung.
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